Das letzte Kapitel für das Fiat Geldsystem?
Januar 2026
Das Zeitfenster für einen Systemwechsel wird immer enger. Viele Entwicklungen an den Finanzmärkten der letzten Monate und Quartale zeigen deutlich wie instabil das Fiat-Geldsystem geworden ist. 
Ganz extrem zu sehen ist dies in der Schuldzinsenlast welche alleine nur schon in den USA exponentiell steigt. In Europa wird nun die Verschuldung ebenfalls weiter massiv erhöht, damit ideologische Themen wie auch die "Kriegstüchtigkeit" befriedigt werden können. Kommt hinzu, dass wir alle wissen, dass Europa vom Wachstumspfad abgekommen ist. Dieser Pfad wäre allerdings notwendig um auch die Schuldenlast in Europa zu tragen. Wird sie aber nicht (mehr).
Quittiert werden diese Vorgänge mit höheren Zinsen (eben die Schuldenlast) mit höheren Kapitalmarktzinsen. 

Japan, welche von Analysten immer wieder als Beispiel für eine funktionierende Wirtschaft mit hoher Schuldenlast herangezogen wird, hat jedoch nun ebenfalls den Kipppunkt erreicht. Der "Carry Trade" im einzigen Land in welchem dieser noch funktioniert hat funktioniert nicht mehr. Die Zinsen steigen nach Jahrzehnten der Nullzinspolitik massiv und der Yen wertet ab. Die Schweiz hätte zwar noch tiefe Zinsen jedoch ist die Währung zu stark, ergo funktioniert ein Carry Trade in der Schweiz nicht. Die Ungaren haben sich dabei schon einmal die Hände verbrannt, indem sie Hauskäufe mit Hypotheken in Schweizerfranken in der Zeit vor der Finanzkrise 2008 finanziert haben.
Es wird somit immer offensichtlicher, dass über den Anleihenmarkt, welcher eine weltweite Grösse von über 130 Billionen USD aufweist, dunkle Wolken aufsteigen. Die westlichen Länder werden ihre Schulden nur noch mit neuen Schulden bedienen können, müssen aber aben höhere Kapitalmarktzinsen bezahlen.

Was nun allerdings noch mehr Beachtung haben sollte, sind die Edelmetallmärkte. Die vier Edelmetalle (Gold, Silber, Platin, Palladium) steigen derzeit massiv, ja sogar im wahrsten Sinne des Wortes explodieren förmlich. Durch die Industrie wie zum Beispiel bei Elektroautos, KI, Militär/Munition, Solartechnik und und und wird nun auch die Nachfrage im physischen Bereich massiv zunehmen. Damit gerät der Papiermarkt, also alle nicht physisch gedeckten Fonds und Anlagestrukturen unter Druck. 
Wir haben vor allem bei Silber seit Jahren ein Defizit und dieses hat nun ebenfalls vermutlich einen Kipppunkt erreicht. Die Industrie verlangt Metalle über die Märkte welche gar nicht vorhanden sind, vor allem bei Silber: Die Warenterminbörsen haben nun die Pflicht diese auszuliefern. Jetzt heisst es "wo nehmen und nicht stehlen".
Seit Jahrzehnten wird der Edemetallmarkt manipuliert und die Preise gedrückt. Dies hat nun ebenfalls sein Ende gefunden, spätestens seit allen voran JP Morgan von "short" auf "long" bei Silber gewechselt hat. 2011 wurde erstmals öffentlich über mögliche Manipulationen bei Silber spekuliert.
Diese Konstellation könnte nun zu einer massiven Verschärfung an den Finanzmärkten führen, welche weitreichende folgen auch für das Finanzsystem haben kann. 

Da wir in den nächsten Jahren mit einer erhöhten Inflation rechnen müssen, nicht zuletzt auch wegen der neuerlichen und wiederkehrenden Geldmengenausweitung wie auch Neuschuldenaufnahmen, kommen Sachwerte wie Edelmetale, Aktien aber auch Immobilien immer stärker in den Fokus. Immer mehr Anleger im Edelmetallmarkt verlangen eine physische Lieferung der Kontrakte und genau dies ist nun die tickende Zeitbombe. Derzeit rechnet man, dass beim Gold für 1 Unze, ca.130 Papierkontrakte gegenüberstehen. Beim Silber sind es sogar mindestens 250 Kontrakte gegenüber 1 Unze Silber eher noch mehr. Wenn nun die Edelmetallmärkte ihre Lieferverpflichtungen nicht mehr erfüllen können, könnte ein Ansturm an der COMEX zu heftigsten Turbulenzen führen, welcher auch ein systemischer Kollaps auslösen könnte. 

Eine weitere Beobachtung konnte man bei der Federal Reserve Bank am Jahresende machen. Die Banken haben mehr als 74 Milliarden Liquidität abgerufen. Wie immer wird sich auch hier wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt zeigen wieso sie dies wirklich beanspruchen mussten. 

Das muss alles nicht, kann aber zu einer Zeitenwende kommen. Wir werden sehen wie die Notenbanken, Politik und der Markt mit dieser Situation umgehen wird. Dabei ist alles denkbar wie auch Verbote. Diese würden allerdings nicht unbedingt zu einer Beruhigung der Marktsituation führen. 

Und nochmals das Zitat von Henry Ford: 

"Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh"

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