so hat Danzel in einem Lied "Pump it up" das Partyvolk im 2004 in Stimmung gebracht.... "THE PARTY'S JUMPIN' YEAH, AND THE VIBE FEELS SO STRONG, THROW YOUR HANDS IN THE AIR, LIFT YOUR HEAD UP HIGH.... und so haben Bernanke und Draghi das Anlegervolk im 2012 in Stimmung gebracht.... also Alles oder Nichts war die Devise im 2012. Der Satz von Mario Draghi "....und glauben Sie mir: ES WIRD REICHEN..." wird uns bis zum nächsten Finanzcrash (und glauben Sie mir: "...DER WIRD KOMMEN..") begleiten.
Ob er dann noch EZB Präsident ist oder nicht, sei dahingestellt und ist aus heutiger Sicht völlig irrelevant, denn die (Notenbank-)Politik funktioniert nur auf kurze Sicht, oder haben Politiker in ihren Interessen schon mal langfristige Perspektiven gezeigt? Hat ein Notenbankchef während seiner Amtszeit unpopuläre Massnahmen getroffen, sprich: das Problem wirklich mal bei der Ursache gepackt? Kaum, denn es will ja kein Notenbankpräsident als "Sanierer" in die Geschichte eingehen, sondern immer als Derjenige der das Volk bei Laune gehalten hat. In etwa so kann man die derzeitige Situation beschreiben. Das dies sowieso nicht gelingt, zeigt die Geschichte. Bernanke musste die ultralange Aera "Greenspan" mit der ultraexpansiven Geldpolitik ausbaden: www.welt.de/debatte/article1589514/Wie-nervoes-ist-Notenbankchef-Ben-Bernanke.html und Bernanke wollte ja nicht als der Notenbankpräsident in die Geschichte eingehen, welcher den Schatten der 30-er Jahre während seiner Amtszeit mit sich führt und eine Depression herbeigeführt haben könnte. Mehr Bernanke Statements bei worldmarkets: unter Bernanke speaks: www.worldmarkets.ch/files/analyst/fed.html
Was wir uns jedenfalls eingestehen müssen; es war wohl der einzige Ausweg dies zu tun wie es gemacht wurde, damit wir nicht den Mayakalender mit dem Kollaps des Finanzsystems im 2012 in der Geschichte unserer Nachfahren in Verbindung bringen wollten. Die Situation welche wir jetzt erleben ist echt kurios. Das Zinsniveau ist gegen null, die Inflation steht vor der Tür (teilweise ist sie auch schon vorhanden, je nachdem wie man den Inflationskorb zusammensetzt), heisst wir bekommen mehr Zinsen respektive Dividenden bei Aktien als bei anderen Anlageinstrumenten, heisst wir kommen kaum drum herum nicht in Aktien anzulegen, heisst wer Rendite will muss in Aktien gehen. www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anleihen/anleihen-wer-rendite-will-muss-ins-risiko-gehen/7538524.html
Das Absurdum ist jedoch, viele Kunden haben aus Sicht der Banken (Haftungsrisiken etc.) kaum ein Anlegerprofil, welches erlauben würde einen Grossteil seines Vermögens in Aktien anzulegen und dabei aus Sicht der Kunden (und Banken) noch ruhig zu schlafen. Paradox! Ergo, erinnert die Situation irgendwie an die grosse Krise in den 30er Jahren.... und ewig lockt das Geld. www.spiegel.tv/#/filme/geld-magazin-geschichte/
Der Zeitpunkt eines möglichen Kollapses (ob Immobilien, Aktien oder gar das Geld-/Finanzsystem weiss niemand) Einschub Zitat Wellershoff: www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Dass-es-knallen-wird-ist-klar/story/16974626 ist nahe, denn Fernsehen und Medien schwelgen bereits wieder in Euphorie und sehen die Aktienkurse weiter steigen. Sind denn auch alle engagiert, kommt dann tatsächlich die Inflation (nachdem die Schulden weiter angehäuft wurden und die USA die Schuldenobergrenze zum x-ten mal angehoben hat geht ja auch gar nicht anders, ansonsten ist USA pleite) müsste man theoretisch das "gedruckte" Geld wieder zurückführen. Source: www.theintelligence.de Dies will also heissen, dass all das Geld wieder zurückfliessen wird ohne spürbaren Effekt an den Märkten (Bonds, Aktien, Rohstoffe etc.)..... Aha! Die Aussage von Ben Bernanke anfangs Jahr unterstreicht die Hilflosigkeit der Notenbanker und trägt definitiv nicht zu überschwenglicher Euphorie bei. www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/geldpolitik/konjunkturhilfen-fed-sorgt-sich-um-nebenwirkungen/7585190.html
So hoffen wir doch, dass wir noch laaange kein Desaster erleben.