es ist und bleibt schon spannend:
März 2012: Fette Jahre für Deutschland
August 2012: Deutsche Wirtschaft ist kerngesund ->
November 2012: Deutsche Exporte im Krisenstrudel ->
und dann kommt Draghi und haut noch einen oben drauf:
Brilliant gemacht Herr Draghi, zuerst fluten, dann bluten.
Der deutsche Motor stottert, das Benzin wird knapp, das vermeintliche ewige Deutsche Wachstumswunder bekommt Risse im System. Aber ganz ehrlich, verfolgt man die Entwicklung in den "Vereinigten europäischen Schuldenstaaten"; kann man sich nicht vortstellen, dass jemand wirklich an Nachhaltigkeit am Thema Wachstum glaubte. Die weitere Entwicklung wird sich abzeichnen. Wird aus dem Riss ein Bruch, dann war einmal mehr die Einschätzung vom August respektive März 2012 FALSCH ja gar irreführend.
Wie alle 4 Jahre wieder werden die Börsen zumindest kurzfristig nach den Wahlen "fallen" gelassen und bis zu den Wahlen bei Laune gehalten. Da ist es wieder: "Sell on good news". Ob die Wiederwahl von Obama "good news" ist, werden wir in 4 Jahre sehen. Die nächste Herausforderung folgt bereits Ende Jahr. Es ist eine Klippe -> Eine "Fiskalklippe". Einmal mehr werden sich wieder viele wundern wieso plötzlich ein Problem auftaucht, welches im August 2011 klar kommuniziert wurde.
es ist schon unglaublich, kaum ist ein Problem durch Geld drucken "gepflastert" worden, ploppt ein anderes Problem auf. Nur ist es so, dass alles was in den letzten Jahren "aufploppte" nichts Neues war, sondern schlicht und einfach aufgeschoben und verdrängt wurde. Die "Augen zu - und durch" Mentalität ist der notwendige Sauerstoff respektive Motor für die Wirtschaft und Börsen. Eine vermeintliche, bevorstehende Rezession wäre wohl ein Desaster und kaum mehr mit Zinssenkungen zu beheben.
We need a miracle!!!!