Das Gesetz von Angebot und Nachfrage ist ausser Kraft!
Juli 2012
Immer wieder bedrohen Staatspleiten unser weltweites Wirtschaftssystem (Das Wort "Globalisierung" wurde dann irgendwann mal erfunden). Seit Jahrzehnten verschulden sich Länder von neuem ohne die Schulden jemals wieder zurückzuzahlen. Der Preis für unser jahrzehntelanges, seit den 90er Jahren beschleunigtes Wachstum ist die hohe Verschuldung welchen uns nun auf Schritt und Tritt verfolgt. Es geht wohl doch nicht, dass man sich unendlich verschulden kann. Der private Haushalt wird da schneller zur Kasse gebeten. Ok, dies wird er so oder so, weil er auch für die Fehler der Politik und Staatsentscheide bezahlen muss.
 
Der Teufelskreis ist jedoch; ohne Neuverschuldung/Investitionen kein Wachstum, sprich Rückfall in Rezession/Deflation oder gar wie in den 30er Jahren Depression. Wir sind mitten in der staatlichen Wirtschaftskontrolle. Wenn die Intelligenz in der Politik in den letzten 30 Jahren mehr Durchschlagskraft gehabt hätte, hätte man gewusst, dass man in die Gesetze von Angebot und Nachfrage nicht eingreifen darf...! Und was machen wir seit ca. 1982 teilweise schon systematisch?
 
 
Die Politik hat sich für Wachstum entschieden. Also negative Entwicklungen am Markt werden durch staatliche Eingriffe (Geld drucken, Staatsanleihen aufkaufen, Börsen stützen, etc.) korrigiert. In Amerika hält sich das Gerücht über ein sogenanntes 
 
"Plunge Protection Team" 
 
www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/amerikanische-finanzmaerkte-manipuliert-das-plunge-protection-team-die-kurse-189176.html
 
hartnäckig.
 
Zu alledem hat man sich in Europa für ein gemeinsames Währungssystem entschieden, welches dann ab 1999 eingeführt wurde. Das heisst, man hat starke mit schwachen Ländern vereint und die Zahlen der schwachen Länder derart zurechtgebogen, dass diese ebenfalls in den EURO eintreten durften. Weil, gemäss Politik, es "kein zurück" gibt. 
 
Bravo gut gemacht. 
 
Das akuteste europäische Problem ist wohl nicht mehr Griechenland (diese Pleite wird wohl sehr schwierig abzuwenden), denn da werden wir jetzt ja schon zur Kasse gebeten, sondern es stellt sich nun die Frage was mit den anderen Ländern passiert, welche jetzt nicht mehr alleine als Land abwerten können (Spanien, Portugal, Italien etc.) sondern ganz Europa in den Abwärtssog mit einbeziehen. Draghi meldet sich zu Wort: DER EURO IST ABSOLUT NICHT IN GEFAHR!
 
http://de.reuters.com/article/schuldenkrise-draghi-idDEBEE86K01I20120721
 
Nun gut wenn am Schluss nur 2 Länder den Euro als Zahlungswährung akzeptieren, hat er wohl recht! 
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