...oder nicht?
Nach dem fulminanten "Silberrausch" in den 70er Jahren, ist die ganze Euphorie in den Edelmetallen nur punktuell in einigen Jahren wieder entflammt und danach wieder abgeflacht. Erst nach dem Millennium wurde dem Gold eine übergeordnete Aufmerksamkeit geschenkt. Nach dem grossem New Economy Crash stiegen die Aktien, Immobilien und viele andere Assetklassen wieder bis zum Jahr 2008. Parallel dazu stieg jedoch auch das Gold, nur wenige haben dies beachtet, diejenigen welche eingestiegen sind bekamen jedoch Recht.
Es wundert nicht, dass praktisch mit der weltweiten Geldschwemme seit 2000 (ursprünglich seit 1987) die Edelmetalle massiv an Attraktivität gewonnen haben. Das Wort "Entwertung" geistert immer mehr in den Köpfen der Anleger herum. Diese wird wohl irgendwann auch kommen und dann müsste man wohl Edelmetalle besitzen (Sachwerte) und wohl auch deswegen ist der massive Anstieg der Edelmetalle zu erklären.
Die Geldmengenentwicklung weltweit beeindruckt und man kann zusehen wie sich auch hier sogenannte "Fahnencharts" bilden. Man weiss, dass bei Anlageinstrumenten die Fahnencharts oft und irgendwann wieder nach unten korrigiert werden. Ob dies bei der Geldmengenentwicklung (Bild USA)
auch passieren wird, wagen viele zu bezweifeln, denn, wie sollte man die Geldmenge wieder herunterfahren ohne die die Wirtschaft abzubremsen. Die derzeitige Situation zeigt, dass eine angezogene Geldpolitik nicht möglich ist, da das Wachstum weltweit zu tief ist um die Märkte zu stützen.
Wohlverstanden, wir sprechen nicht mehr von Millionen, von Milliarden, wir sprechen von Billionen und bald werden es Trillionen sein. Der Kopf denkt; das klappt schon! Der Bauch raunt; da kommt etwas unvorhersehbares auf uns zu.
Wir können nur hoffen, dass die Notenbanker .....wissen (nicht) was sie tun! James Dean (1955)