Abstufung der Euro Staaten, des Rettungsschirms, EZB kauft nochmals...
Januar 2012
...massiv Bonds. Einzig die Hoffnung, dass es morgen wieder besser ist, hält die Aktienmärkte noch am Leben (und selbstverständlich die Sachwerte-Argumentation).
 
Letzte Woche wurde das allseits in der Finanzwelt bekannte Beige Book präsentiert, stetiges Wachstum wird erneut Prophezeit, ja sogar bescheinigt:
 
am Tag darauf folgen schlechte Konjunkturdaten!
 
Die Meldung passt so richtig in die derzeitige Kommunikation in Sachen Ehrlichkeit, Ahnung, Wissen der Politiker und Notenbanker bis zu den Analysten.
 
Bravouröses Timing wie immer Mr. Bernanke, dies fördert weiterhin das Vertrauen der Märkte.
 
Dann wird zu alledem noch das Ende der Eurokrise ausgerufen:
 
Bravo liebe EZB, gut gemacht, auch dies sorgt für weiteres Vertrauen, wenn eine Organisation vermeintlich Geld druckt und dann den eigenen Ramsch damit aufkauft. Eigentlich unglaublich wenn dem so ist, jedoch befinden wir uns in der Dekade in der solche Aktionen Normalität sind. Das "Spiel" kann noch lange so funktionieren.... muss aber nicht. Wie die Geschichte zu Ende geht, soll sich jeder selber ausdenken und reimen.
 
Nichts ist gelöst, sehr wenig bis gar nichts, entweder die Wirtschaft erholt sich, und zwar durch eigene Kraft von selbst (welches schwierig nachzuvollziehen ist) oder aber ein weltweiter Schuldenschnitt entlastet uns, würde uns aber wohl ein paar harte Jahre bescheren.
 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,808629,00.html
 
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-01/22421902-schwache-us-konjunkturdaten-sorgen-fuer-abgaben-an-wall-street-015.htm
 
https://www.bild.de/geld/wirtschaft/dax/italien-und-spanien-bestehen-haertetest-am-anleihemarkt-22036160.bild.html
 
Meine Damen und Herren, dass das was im Moment in der Finanzwelt läuft nicht mehr gesund ist, wissen oder besser ahnen wir wohl alle. Die Zinsen sind bei Null. Wachstum ist ein Fremdwort und überall herrscht Spardruck, welches in einigen Staaten und Städten zu massiven Protesten führt. Das Einzige welches dauerhaft steigt, ist die Verschuldung und die Geldmenge. Wie wir alle respektive vor allem die Bondanleger (in 10 Jahren sind es nur noch die Nationalbanken) damit umgehen werden, wird spannend zu verfolgen sein. Unsere Finanzwelt muss und wird sich wohl neu orientieren, wohin weiss niemand auch kein Analyst (eine Hand voll von Tausend werden wohl recht bekommen).
 
https://www.n-tv.de/wirtschaft/EZB-weitet-Anleihekaeufe-aus-article5230456.html
 
und noch die letzten Griechenland News:
 
derstandard.at/1326502889471/Krise-Griechenland-schlingert-auf-die-Staatspleite-zu
 
Ob wir oder welche nachfolgende Generation auch immer das Rätsel lösen wird, wird sich zeigen. 
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