Börse und Realität. Was für ein Run der letzten 4 Woche an den Aktienmärkten. Wir erlebten einer der stärksten Anstiege nach dem grossen Fall im August. Niemand stört es, dass rundherum die Staaten pleite sind und sich nur wegen der gegenseitigen Unterstützung und anhaltenden Zweckvertrauen über Wasser halten. Grundsätzlich ist dies ja gut, wir wollen alle nicht hart landen. Hart landen werden wohl erneut wieder diejenigen welche das falsche Timing an der Börse gebucht haben. Die Märkte (Bullen im Bärenmarkt?) zeigen einmal mehr, dass nichts voraussehbar ist.
Wer sind eigentlich "die Märkte" ? Wo fliesst überhaupt all das Geld hin, welches die Notenbanken verlässt? Die Märkte werden geflutet mit dem billigsten aller billigsten Gelder. Es ist wohl die einzige Hoffnung und Lösung. Jede Generation versucht sich in die nächste Generation zu retten. Wann und wer und wie die Rechnung bezahlt wird, wissen wir nicht. De facto erleben wir wohl in den nächsten Jahren Inflation, ganz leise und langsam schleicht sie sich in vielen Ländern bereits nach oben.
Streit und keine Lösung in Sicht. Keiner will Federn lassen, dabei ist die einzige Lösung: Flutet die Märkte mit Geld. Aber bitte nur fluten und nicht überfluten. Genau das ist das Ungewisse wo wir nicht kennen.
Die steigende Unzufriedenheit beim Volk ist die andere Seite. Dass wir oft nur angelogen werden, wird immer mehr klar. Wieso nicht reinen Wein einschenken und uns die Wahrheit vor Augen führen? Diese wird uns sowieso einholen. Ok, die Politiker wissen es selber nicht und wursteln weiter herum. Der Euro ist ein Reinfall und hat den Deutschen aber auch anderen Eurostaaten viel Geld gekostet und wird noch viel Geld kosten. Steigende Steuern überall stehen uns bevor.
Doch warten wir einmal gespannt auf den Mittwoch auf Angela Merkel und Nikolas Sarkozy.
Sollte Herr Sarkozy nicht besser bei seiner Gemahlin Carla Bruni und ihrem Kind sein?